
| open space-------- festival of free art --------12.-28.10.07 | ||||||||
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`s flüstern Geigen Hab` mich lieb! All die Schritte Sagen: Bitte Hab mich lieb! | Jeder Druck der Hände Deutlich mir`s beschrieb, Er sagt klar: `s ist wahr, ´s ist wahr, Du hast mich lieb. Aus: Die lustige Witwe. Victor Léon und Leo Stein
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| !DEUTSCHLAND IST IM PFLEGEHEIM! GLÜCK IST NICHT IMMER LUSTIG III Nach Interview-Texten mit Weddinger Seniorinnen in der Bearbeitung von Ines Eck und in Anlehnung an W. Shakespeares: KÖNIG LEAR Mit: BATON | LEHMANN | SIMON | SCHWARTE | SCHWARZ | ZÄHL INSZENIERUNG : KLEINOFEN | MAI BÜHNE, KOSTÜMBILD : JAGFELD TECHNIK: MATTHES ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, DRAMATURGIE : ORTEGA | KLEINOFEN MUSIK: SIMON | SCHWARZ VIDEO, FOTO: ECK | KULICK |
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Für Enterbte und Entgeisterte gibt es |
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"Wenn man darüber nachdenkt, ob man glücklich ist, ist das Glücklichsein vorbei", sagt Frau Z. Sie sitzt beim Interview am Fenster "ihres" Seniorenheims mit Blick auf die Panke. Im Wedding, wo man das Geld nicht stapeln kann und das Leben zerrann, während um sie herum mit Schnaps das Vergessen trainiert wird. Geschichten von einer Generation die ausstirbt. Aus einem Stadtteil der in Restberlin mit spitzen Fingern angefasst wird. Von Zeiten, in denen die meisten von uns noch nicht auf der Welt waren und die in Vergessenheit zu geraten drohen. Wedding hungrig, Wedding satt. An deren Rändern kleine Visionen vom Glück. In Glück ist nicht immer lustig III skizzieren drei Frauen unerbittlich das Altern. In ihrer Auseinandersetzung mit Verfall und Tod und einstiger Größe sind sie ebenso außergewöhnlich wie alltäglich. Die Geschichten, die da auf dem Kartoffelfeld vagabundieren, bergen zentral eine andere Geschichte: Die der Alternden, die in die Rolle des König Lear schlüpft, um die Liebes- und Zuneigungsleistungen ihrer Töchter zu ergründen. Hier wie dort ist Vertreibung, Daseinswut, und die Todesverfallenheit des sich selbst nicht kennenden, nackten Menschen unter zu großem Himmel das Thema. "Tod ist unser einziges, schmutziges Wort. Und King Lear ist über den Tod und das sich Nähern des Todes und über Macht und den Verlust von Macht. In unserer Konsumgesellschaft werden wir ermutigt zu vergessen das wir jemals sterben werden." Orson Welles Glück ist nicht immer lustig. I wurde als Installation von Leben, made im Wedding im historischen Ballsaal präsentiert. Der zweite Teil der Trilogie war "Road Movie" und Porträt einer Strasse und Nachbarschaft im Wedding, gezeigt als SchauFensterShow. Teil III ist Essenz aus den beiden vorangegangenen Inszenierungen und rückt diesen als "Versuchsanordnung deutscher Wirklichkeit" in die Nähe von Shakespeares "König Lear".
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