
| open space-------- festival of free art --------12.-28.10.07 | ||||||||
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Knut Remond |
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"Das Geisterobservatorium" Das Geisterobservatorium liegt freistehend an einem Talrücken im Binntal. Das Binntal liegt südlich in der Schweiz in den Walliser Alpen 1700 m.ü.m. Das Observatorium steht in einer Zone, die eine Geistervielfalt versammelt, die einzigartig ist. Rendezvous im Open Space: Das Raumschiff Space Cube von Open Space wird an das Geisterobservatorium im Binntal andocken. Ich hoffe, dass das Space Cube und das Geisterobservatorium mit kompatiblen Docking-Mechanismen ausgestattet sind. Ein visuell-akustisches Flimmern und ein Geisterball finden statt. Alpen, Berge sind nicht nur Zentren von Heimatsingsang und Après-Ski, sondern Sprungbretter zu unzähligen Kontaktlinien. Umhüllt von Tieren, Pflanzen, Steinen, Geistern, hört man die Sterne und fernen Galaxien näher rücken, die man zart mit den Händen berühren und streicheln kann. zauberwinde pusten, falter schwatzen. sternengeblinke, ähnlich einem spielautomaten. unendliche verfaltungen. gottesanbeterinnen spielen mit einem ball aus kaugummi.
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| My experiments are based on most diverse materials which i record on different media: paper, wood, metal, plastic, drum skin, tape, super8, floppy disk, minidisc, harddisk, video. I relate these different diagrams to each other and interlace them into conglomerates. From them I develop installations, performances, music compositions, choreographies, radio plays and lectures. | ||
Geboren 1956 in Basel Musiker-Trommler-Elektroniker-Komponist-Texter-Regisseur-Produzent und Visual-Artist. Knut Remond genoss eine Ausbildung bei David Johnson, langjähriger Assistent von Karlheinz Stockhausen, und klassisches Schlagzeug bei Siegfried Kutterer, überzeugter Autodidakt! Knut Remond ist im In- und Ausland u.a. in der Noise Musik, Zeitgenössischen, Experimentellen und Improvisierten Musik ein fester Begriff, auch für seine speziellen Percussion Set (z.B. Big Drum) und Elektronik (Imagineering portable set). Er ist Mitbegründer der Gruppen "16/17", "TV-Totem", "Westblock", des Avantgarde Pop Trios "Unknownmix" und spielte einige Jahre mit "Voice Crack" und "Borbetomagus". Der Film "Kick that Habit" von Peter Liechti, mit "Voice Crack" featuring Knut Remond, hat sich längst in Japan zum Kultfilm etabliert. Knut Remond betreibt das Label vrecords http://www.cosmicsonline.com/vrecordsplatten.html Er spielte u.a. zusammen mit Donald Miller, Norbert Möslang, Andy Guhl, Stephan Wittwer, Jim o'Rourke, Fred Frith, John Zorn, Arto Lindsay, Wolfgang Fuchs, Connie Bauer, Radu Malfatti, Alex Buess, Andres Bosshard, Markus Eichenberger, Alfred Zimmerlin, Jim Sauter, Phil Minton. Er beschäftigt sich intensiv seit einigen Jahren mit Komposition: Kompositionauftrag von X_Quartett die Stücke "MarsMonksVehicle" und "The Cry of the Ancestors" (analoge Elektronik, Computer mit akustischen Instrumenten), forscht und experimentiert im Bild-Text-Ton Bereich und setzt sich seit Jahren mit Raum-Installationen und Performance auseinander: u.a. die Skandal Performance und Installation "Powerplay", "Siegfried" von Richard Wagner, aufgeführt mit Aktenvernichter, Plattenspieler und Sampling, oder Performances in Zusammenarbeit mit Hasena, Institut für fliessenden Kunstverkehr. Ausserdem wirkt er im experimentellen Hörspiel, speziell für Liveradio z.B. das Feature "Menschenhauttrommel". Knut Remond lebte und arbeitete von 1992 bis 2003 im Binntal Wallis Schweiz. Dort führte er auch durch das Regionalmuseum und war Veranstalter von Vorträgen und Geisterforscher. 2001 Radio DRS2: Gespräch über die Komposition "deep structure" im Interview von Thomas Adank (CH-Musik). Knut Remonds grosse Regiearbeit ist das Freiluftspektakel/-happening "Marriage of Heaven and Hell" nach William Blake, übersetzt ins Walliserdeutsch, konzipiert und aufgeführt im Binntal in den Walliser Alpen 1700 m.ü.M: Für Stimmen (mit Phil Minton u.a.), StelzentänzerInnen, Lichtinstallation und Tapemusik. www.himmelundhell.ch Er gründete 2003 den Verein Kunstberg zusammen mit Katharina Moos, für spezielle Kunstereignisse an Orten, die als Kulturraum und somit als Lebensraum gefährdet sind. Knut Remond Konzerte In- und Ausland: u.a. Jazz Festival Willisau, Total Music Meeting Berlin, Z.K.M. Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Knitting Factory New York, Festival International de Musique Actuelle de Victoriaville (FIMAV) Canada, Ton Art Kunstmuseum Bern, Kunsthalle Basel. 1988 Werkjahr des Kantons Zürich mit Unknownmix; 1989 Atelier der Christoph Merian Stiftung in Montréal; 2000 1. Preis im Kammermusik-Wettbewerb der Musikkreditkommission Basel-Stadt ("Physische Körper", ein Stück für das Tanzensemble Cathy Sharp); 2003/2006 Förderbeitrag des schweiz. Bundesamtes für Kultur für das Projekt "Marriage of Heaven and Hell". Ausführliche Biographie: www.cosmicsonline.com/bio_disc_news.html |